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Fotos von der Abschlusszeremonie

Van Foreest kampioen
Diese Fotos sah ich erst nach „Redaktionsschluss“ – zwei Kollegen haben ihre Beiträge später veröffentlicht und das Titelfoto eingebaut, ich zeige nun noch ein paar andere Fotos. Alle (bzw. fast alle) Fotos wieder von Harry Gielen, hier im Internet zu finden und auf der Turnierseite verlinkt.

 

Anfangs wollte ich das in meinem Turnierbericht unten einbauen – aber erstens hat dieser, wie ich selbst feststellte und wie zwei Leser per email zumindest andeuteten – bereits „Überlänge“, zweitens wurden zwischenzeitlich vier andere Artikel veröffentlicht, damit würde es eventuell kaum registriert. Grund für diesen „Nachtrag“ ist unter anderem, dass mir zu zwei Fotos nette Zitate einfallen – die sind allerdings fiktiv und, wie ich aus gut informierten Kreisen erfahren habe, so nicht gefallen.

 

Das Titelfoto zeigt natürlich Jorden Van Foreest mit dem, wie Colin McGourty für chess24 schrieb, „recht ungewöhnlichen“ Pokal. Weiter mache ich zunächst mit den Damen, dann die Herren, dann eine Dame und fünf Herren die diesmal gar kein Schach spielten (oder höchstens mal eine freie Blitzpartie) aber im Turnier dennoch eine wichtige Rolle hatten.

 

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Ein Beitrag von Stefan Löffler auf dem neuen Blog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

Der UK Chess Challenge ist das teilnehmerstärkste Schachturnier der Welt. 45.000 Schüler und Schülerinnen waren dieses Jahr dabei. Im Spitzenjahr waren eUK Chess Challenges sogar 74.000. Los geht es mit Ausscheidungsspielen an der Schule, gefolgt von regionalen „Terafinals“, je einem nördlichen und südlichen „Gigafinale“ und schließlich einem landesweiten „Megafinale“, ergänzt durch sogenannte Last-Chance-Saloons und Relax-with-Chess-Events.fa

 

Der jüngste Eintrag auf der Website verheißt „Ein märchenhaftes Finale“. Dabei müsste, damit die Geschichte gut ausgeht, ein Retter auftauchen. Denn der im Jahr 1996 von Michael Basman ins Leben gerufene Wettbewerb steht vor dem Aus. Wie der Daily Telegraph berichtet, hat Basman vorige Woche in London Insolvenz angemeldet, weil er eine Steuernachforderung in Höhe von 300.000 Pfund (etwa 360.000 Euro) nicht erfüllen kann.

 

In Britannien gilt Schach nicht als Sport

 

Sowohl das britische Finanzamt als auch der Englische Schachverband hatten Basman immer wieder gewarnt, dass er auf das eingenommene Startgeld Mehrwertsteuer ausweisen und abführen müsse… Weiterlesen auf dem Blog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Viele Vereine führen in den Sommerferien Trainingslager durch. Meistens eine knappe Woche in einer Jugendherberge oder einer ähnlichen Einrichtung – Ein Beitrag von Norbert Heymann

 

So aschulung2uch die Schachabteilung des USC Viadrina Frankfurt (Oder), deren Abteilungsleiter ich bin. Vor gut zehn Jahren wurden die Trainingslager ins Leben gerufen und seither durchweg organisatorisch und schachlich betreut von der Übungsleiterin Kristine Pews. In der ersten Zeit mit einer Handvoll Kinder und Jugendlicher als One-Woman-Show. „Eine Hand“ reichte in den letzten Jahren mit steigenden Teilnehmerzahlen nicht mehr aus. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Hagen Langer und Thomas Noack musste keinem Interessenten jemals abgesagt werden. Wäre es in diesem Jahr vom 20. bis 26. August auch so gewesen, das zweifelhafte Vergnügen dieses Beitrages bliebe den Schach-Ticker-Freunden erspart. Tja, Pech gehabt. Im voraus war klar, dass Hagen erst am dritten Tag frühmorgens anreisen konnte. „Null problemo“ hätte früher mal ein außerirdischer Erdenbesucher gesagt. Die Kinder und Jugendlichen beiderlei Geschlechts zunächst von zwei Erwachsenen betreuen zu lassen, sollte keine Hürde darstellen. Dass Thomas zwei Tage früher wieder abreiste, wurde ebenfalls nicht als Hindernis angesehen. Auch die organisatorischen Vorbereitungen waren über eine Woche vor Start des Trainingslagers im Zeitplan:

 

* Vertrag mit dem Objekt (Unterbringung / Verpflegung – eventuelle Sonderwünsche / Bettwäsche und Handtücher mitbringen?) abschließen.

 

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GM Palac Mladen siegt vor Wertjanz in Schwarzach

 

Heuer waren 146 Teilnehmer aus 20 Nationen beim Schwarzacher Ope160830_schwarzachn am Start. Sie kämpften im A, B, und C Turnier um ein Gesamtpreisgeld von über 11.000€, das der Hauptsponsor CCC Salzburg ermöglichte. Darunter waren 5 Großmeister, zwei davon sogar mit einer Elozahl von über 2600! Nach 9 hartumkämpften Runden stand die Nr. 1 des Turniers GM Palac Mladen aus Kroatien mit 7 Punkten als Sieger fest. Für die größte Überraschung des Turniers sorgte der junge Österreicher FM Wertjanz David von SC „Die Klagenfurter“, der ebenfalls 7 Punkte schaffte, und nur durch die Feinwertung den zweiten Platz belegte. Nach dem er die erste Runde verlor, schaffte er mit 7 aus 8 ein sensationelles Ergebnis! Dritter wurde GM Stevic Hrvoje, ebenfalls aus Kroatien. Das B Turnier gewann Van Den Ouden Lendert aus Holland mit 7.5 Punkten. Im C Turnier setzte sich der erst elfjährige deutsche Hetzner Hannes mit 7.5 Punkten durch. (wk, Text/Foto: Juro Ljubic SV Schwarzach)

 

Resultate Partien

Von der 26. Jugend-Europameisterschaft in Prag berichtet für den Schach-Ticker JANA SCHNEIDER – heute Tagebuch Teil 3 (Schluss)

 

Logo_Prag_201624. August 2016 – 6. Runde

Nach dem erholsamen freien Tag geht es jetzt also weiter mit dem Turnier. Heute steht die 6. Partie gegen die Russin Yuliya Vinokur an. Am Vormittag bereite ich mich darauf vor, mache ein bisschen Ausgleichssport und sammle Kraft für die Runde am Nachmittag. Um 15 Uhr ist es dann schon wieder so weit und das Spiel beginnt. Gegen die Englische Eröffnung erreiche ich mit Schwarz eine sehr gute, nahezu gewonnene Stellung, doch entgleitet mir in der Zeitnot die Kontrolle über das komplizierte Geschehen. Letzten Endes verliere somit ich diese wichtige Partie. Am Abend heitern mich die anderen wieder einigermaßen auf, aber ein bisschen Frust bleibt natürlich..

 

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Anne Haast und Iozefina Paulet unterhalten das Publikum (ebenfalls)

Jorden Van Foreest

 
Natürlich wurde nicht dieselbe Person (zuletzt) 1902 und (erstmals?) 2016 niederländischer

Männer

Schachmeister: Jorden Van Foreest (Titelfoto – fast alle Fotos von Harry Gielen, teils via die Turnierseite) ist gerade mal 17 – sein Ur-Urgrossvater Arnold (NL-Meister 1889, 1893 und 1902) und dessen Bruder Dirk (NL-Meister 1885, 1886, 1887) haben zwar beide ein gesegnetes Alter von über 90 erreicht, aber seit 1954 bzw. 1956 sind sie tot. Das wird ein etwas ungewöhnlicher Kombibericht: erst „normaler“ Turnierbericht (relativ knapp), dann Reisebericht (zur letzten Runde war ich – spontane Entscheidung – vor Ort in Amsterdam), dann noch ein bisschen Schachgeschichte mit Fotos in, kann man den Fotografen nicht verübeln, „abweichender“ Qualität.

Frauen

 

 

Der Untertitel bezieht sich auf den Tiebreak des Damenturniers – Anne Haast unterstrichen, da sie diesen am Ende 3-2 gewann. Zunächst wie üblich der Endstand in beiden Turnieren:

 

Herren bzw. „offenes Turnier“ (Zhaoqin Peng hat mal mitgespielt): Van Foreest 5.5/7 (TPR 2819!), Van Wely 5, l’Ami und Van den Doel 3.5, Reinderman und Bok 3, Werle 2.5, Ernst 2.

 

Damen: Haast 5/7 + 3/5, Paulet 5/7 + 2/5, Hortensius 4.5/7, Kazarian 3.5, Van Weersel und Padurariu 3, Jap Tjoen San 2.5, Middelveld 1.5. Bei den Herren ziemlich niederländische Namen (abgesehen von Erwin l’Ami der vielleicht Ahnen in Frankreich hat), bei den Damen „gemischt“ – zu den Gründen in zwei Fällen siehe unten.

 

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Interview mit GM Vitaly Kunin in der neuesten Ausgabe von Schachschachtitel_ticker

 

1983 in Moskau geboren, siedelte Vitaly (so möchte er auf Deutsch geschrieben werden) 2001 mit Eltern und Spdfchwester nach Darmstadt über. Später studierte er in Moskau Linguistik, kehrte nach Deutschland zurück, arbeitete auf dem Frankfurter Flughafen für eine Spedition und … beschäftigte sich doch im Grunde die meiste Zeit mit den Brettern, die ihm die Welt bedeuten. In unserem Fragebogen bekennt er sich zum Beruf Schachprofi! 2006 wurde Kunin in Osterburg Deutscher Vizemeister, was er 2015 in Saarbrücken wiederholen konnte. Er kratzt seit geraumer Zeit an der 2600er Elogrenze, ist viel unterwegs und spielte zuletzt mehrere Turniere am Stück. Vom Mitropa Cup in Prag (8/2016) und dem Bieler Schachfestival berichtete er für SCHACH. Kunin ist seit 2010 verheiratet und seit knapp zwei Jahren auch Vater eines Sohnes.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

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Viele Stunden intensiver Arbeit und Recherche sind nötig, einen solch informativen und umfangreichen Newsletter zu erstellen. Der Schachverband Württemberg veröffentlicht jeden Monat Informationen über Aktivitäten des vergangenen Monats. Brandaktuell wurde der sensationelle Sieg von Fiona Sieber bei den Jugend-Europameisterschaften heute um 11 Uhr noch eingefügt.  Download PDF (19 MB)

 

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 122

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 122. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 122. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Nehmen oder decken?“

 

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Der letzte Präsident des Deutschen Schachverbandes der DDR, Dr. Michael Schmidt ist tot. Er starb am 21. August 2016 nach langer schwerer Krankheit in einem Krankenhaus in Potsdam.

 

Michael Schmidt und Egon Ditt

Michael Schmidt und Egon Ditt

Schmidt führte nach der politischen Wende 1990 die Gespräche mit seinem westdeutschen Amtskollegen Egon Ditt vom Deutschen Schachbund, die am 29. September 1990 zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Verbände geführt haben. Ditt wurde danach Präsident des gesamtdeutschen Verbandes und Schmidt für kurze Zeit Vizepräsident. Sachsen’s Ehrenpräsident Dr. Gerhard Schmidt: „Vor allem in dieser Zeit hat er […] Hervorragendes für den deutschen Schachsport geleistet.“

 

Michael Schmidt wurde erstmals in den 1980er Jahren bekannter, als er an der Technischen Universität Dresden wissenschaftliche Kongresse zum Schach initiierte, so u.a. einen wissenschaftlicher Spezialkurs zur Bedeutung des Schachs vom 25. August bis 2. September 1988, bei dem sogar FIDE-Präsident Florencio Campomanes zu Gast war.

 

Gerhard Schmidt: „Eines Tages Mitte 1988 erschien bei mir ein Dr. Michael Schmidt und teilte mir mit, dass die breite Kritik der Basis an der Sportpolitik der DDR erste Möglichkeiten beim DTSB erschlossen habe, nichtolympischen Sportverbänden wie dem Schach mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Er forderte mich auf, selbst wieder als Funktionär aktiver zu werden. Er überzeugte mich derart, dass ich zunächst in Dresden die technische Leitung des Großmeisterturniers 1988 und im Jahr darauf des Internationalen Frauen-Schachturniers 1989 übernahm.“ … Weiterlesen

Von der 26. Jugend-Europameisterschaft in Prag berichtet für den Schach-Ticker JANA SCHNEIDER – heute Tagebuch Teil 2

 

21. August 2016 – 4. Runde

Prag_Panorama

Meine Gegnerin in der heutigen Runde ist erneut eine Polin. Doch diesmal werde ich hoffentlich gewinnen. Am Morgen spiele ich wieder ein bisschen Fußball als Ausgleichssport und bereite mich auf die Partie vor. Nach einem stärkenden Mittagessen und erholsamer Ruhe am frühen Nachmittag ist es dann so weit. An Brett 9 spiele ich mit den schwarzen Steinen gegen Patrycja Waszczuk. Nach vielen Stunden Kampf steht das Ergebnis dann fest: Remis. Ich bin nicht zufrieden mit meinem Spiel. Zu viele Ungenauigkeiten habe ich gemacht und kann mich am Ende mit dem Remis dann glücklich schätzen, denn ich habe ein schlechteres Endspiel mit Minusbauer gehalten. Auch Annmarie hat Unentschieden gespielt, und wir lassen den Abend ruhig ausklingen.

 

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Keymer und andere erfolgreich

Keymer

Aktuell hatten wir den Bericht von Frank Hoppe für schachbund.de übernommen – er hatte bereits gestern Zeit etwas zu schreiben und fasste sich relativ kurz. Aber dieses ungewöhnliche Turnier hat noch etwas mehr verdient – ungewöhnlich war vor allem der bunt gemischte Endstand, bei dem neben Vincent Keymer noch andere junge Spieler überraschten und überzeugten, im Gegensatz zu einigen etablierten Spielern: GM Ragger 8/9, IM Vetoshko und Keymer 7.5, GM Buhmann, GM Shengelia, IM Schreiner, IM Koop, GM Vorobiov, IM Rathnakaran, IM Nitin, IM Ponizil, FM Dauth 7, usw. . Von den 12 Spielern mit 6,5/9 erwähne ich nur einige: Wertungsbester ist der griechische GM Mastrovasilis (an drei gesetzt wurde er 13.), aus deutscher Sicht IM Baldauf, GM Hertneck und die zweite positive Überraschung WIM Josefine Heinemann, aus international-jugendlicher Sicht noch der titellose Türke Emre Emin Dedebas. Mit 6/9 unter anderem der Usbeke Javokhir Sindarov (wer ist das denn? dazu komme ich noch).

 

Das Titelbild (beide Fotos Turnierseite) bekommt nicht der Turniersieger Markus Ragger, sondern Vincent Keymer. Frank Hoppe hatte es für den Schachbund etwas zurecht geschnitten, aber auch so steht das Jungtalent optisch (schwarz-buntes T-Shirt) im Mittelpunkt. Ragger erfüllte seine Favoritenrolle, Keymer drehte nach leicht holprigem Start auf – beide verpassten ein anderes Eventualziel knapp, siehe unten. Wieder wähle ich als Format/roten Faden nicht „Runde für Runde“, sondern „Spieler für Spieler“ – fast nach Abschlusstabelle sortiert.

 

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„ZEIT-Schachwunder“ von Dr. Helmut Pfleger, veröffentlicht vom Verlag Edition Olms – eine Buchempfehlung von JULIA KIRST

 

ZEIT-SchachwunderTitelUnser geliebtes königliches Spiel ist den meisten großen Tageszeitungen oft nur eine Randnotiz wert. Zwar gibt es zahlreiche Schach-Blogs und über WM-Duelle sowie Kandidatenkämpfe wird ausführlich auf Seiten wie z. B. Spiegel online im Netz berichtet, aber im Printformat ist das Thema Schach große Mangelware. Und doch gibt es eine Ausnahme, die besonders erwähnenswert ist. Seit 1982 gibt es in der wöchentlich erscheinenden DIE Zeit eine Schachspalte, in welcher der deutsche Großmeister Dr. Helmut Pfleger den Lesern eine Taktikaufgabe stellt und nebenbei humoristische Anekdoten erzählt.

 

Über 30 Jahre hält sich die Schachspalte beständig in einer der populärsten deutschen Zeitungen, man kann also guten Gewissens behaupten, dass es sich hier um einen echten Evergreen handelt. Und alles, was erfolgreich ist, hat sich auch ein eigenes Buch verdient, so dachte zumindest der Verlag Edition Olms. In diesem Jahr veröffentlichte er das Buch „ZEIT-Schachwunder“ mit 120 Aufgaben und Lösungen aus der ZEIT von den vergangenen fünf Jahren, also 2011 bis 2015. Dies ist aber nicht das erste Mal: Zuvor erschienen bereits im gleichen Verlag die Bücher „ZEIT-Schachspalten“ und „Schach ZEIT-Knaller“.

 

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Dr. Dirk Jordan zum 60. Geburtstag am 24. August 2016 – Ein Beitrag von Norbert Heymann

 

Dr. Dirk Jordan

Dr. Dirk Jordan

Etwas über Dr. Dirk Jordan zu schreiben, hieße, die berühmten Eulen in das noch berühmtere Dresden zu tragen. Oder war das eine andere Stadt? Egal. Das deutsche Schach hat ihm sehr viel zu verdanken. Zu nennen ist hier nicht nur die Deutsche Amateurmeisterschaft, der Deutschland-Cup, ein großes Open sowie die Organisation zahlreicher Welt- und Europameisterschaften, deren Durchführung alle maßgeblich mit seinem Namen verbunden sind. Über allem steht natürlich die Olympiade 2008 in Dresden. Wenn ich mich recht erinnere, hatten unabhängig voneinander Schachfreunde aus Halle an der Saale die gleiche Idee zur Durchführung der Olympiade in Deutschland. Dankenswerterweise verzichteten die Schachfreunde um Dr. Günter Reinemann zugunsten des Nachbarn in Sachsen.

 

Natürlich „stemmt“ Dr. Dirk Jordan solche Mammutveranstaltungen nicht allein. Doch er besitzt die Gabe und das Geschick, Gleichgesinnte zu finden, zu motivieren und als Team zusammen zu führen. Doch nicht nur in der Theorie, sondern er packt auch gern mit an. Sei es, dass bei einem Turnier z.B. noch mal eben ein paar Bretter herangeschafft und aufgebaut, oder Paletten mit Spielmaterial abgeladen werden müssen. Am Brett ist Dr. Dirk Jordan ein gefürchteter Gegner. Er bevorzugt eher strategische Positionen und seine aktuelle Wertzahl beträgt 2136. Doch zum praktischen Spiel kommt der Jubilar recht selten. Allein die Deutsche Amateurmeisterschaft kostet gut 30 Tage Urlaub im Jahr mit Vor- und Nachbereitung.

 

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Ein Beitrag von Frank Hoppe, Webmaster des DSB

 

Von links: Ralf Chadt-Rausch, Franz Jittenmeier u. Herbert Bastian

Von links: Ralf Chadt-Rausch, Franz Jittenmeier u. Herbert Bastian

Nachdem am 29. Juli in Dresden der erste Schachpreisträger von 2015 Raymund Stolze zu seinem Pokal kam, fand nun heute auch der zweite Teil des Preises sein Ziel. Franz Jittenmeier, der erst allein und ab 2012 mit tatkräftiger Zuarbeit durch Raymund Stolze die Website chess-international.de zu einer der erfolgreichsten Schachseiten Deutschland’s machte, bekam am Mittag im Evangelischen Kinderheim seiner Heimatstadt Herne Urkunde, Pokal und Geld überreicht. DSB-Präsident Herbert Bastian und sein Vizepräsident Ralf Chadt-Rausch waren eigens in die Stadt im Ruhrgebiet gefahren, um Franz Jittenmeier den Preis persönlich zu übergeben. Der Geehrte, der in dem Kinderheim ehrenamtlich tätig ist, wünschte sich die Übergabe in einem kleinen Rahmen und dazu war das Kinderheim ideal geeignet.

 

Interview mit Franz Jittenmeier

 

Auf dem außerordentlichen DSB-Kongreß am 7. November 2015 in Leipzig wurde Dir und Raymund Stolze zu gleichen Teilen der Deutsche Schachpreis für die Verdienste bei der schachlichen Öffentlichkeitsarbeit mit der beliebten Website Schach-Ticker verliehen. Raymund Stolze bekam den Preis vor einigen Wochen zu Beginn des German Masters der Frauen überreicht. Nun hast Du Deinen Teil des Preises aus den Händen von DSB-Präsident Herbert Bastian und DSB-Vizepräsident Ralf Chadt-Rausch erhalten. Wie fühlt sich das an?

 

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Ein Ausflug mit der Familie nach Düsseldorf lohnt sich allemal. Feiern Sie mit!

 

Drei Tage lang, vom 26. bis 28. August 2016, werden 70 Jahre Nordrhein-Westfalen und 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf beim NRW-Tag 2016 gefeiert. Rund eine Millionen Gäste werden zu dieser größten Party des Landes erwartet. „So bunt wie das Land – so soll es werden: Nach mehr als eineinhalb Jahren Vorbereitungen freuen wir uns, L_NRW70D_Claim_Datum_4cnun unsere Gäste aus dem ganzen Land in der Landeshauptstadt willkommen zu heißen. Ein Wochenende lang wird in Düsseldorf die  SFK_Logogrößte Party des Landes gefeiert“, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel kurz bevor die heiße Phase des Aufbaus rechts- und linksseitig des Rheins beginnt.

 

Oberbürgermeister Thomas Geisel der bei Schach für Kids Schirmherr für Düsseldorf ist, wird die NRW Tage gemeinsam mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Freitag den 26. August auf der Hauptbühne eröffnen. Von Samstag den 27. August bis zum Sonntag den 28. August sind dann die vielen Bürgermeilen aktiv.

 

Schach für Kids hat seinen Stand in der Kinder & Jugend.Meile. Diese befindet sich auf den Rheinwiesen bzw. Festwiesen am Kaiser-Wilhelm-Ring in der Nähe der Hausnummer 46. Der Stand wird viele Schachspiele, eine Kinder-Freischachanlage, vielen anderen Spielgeräten und einen Informationstheke haben.

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Saisonbroschüre

Im Rahmen seines 80-jährigen Jubiläums veranstaltete der SK Schwäbisch Hall am 20. August

Irina Bulmaga

Irina Bulmaga

in der Haller Fußgängerzone ein Sommerfest. Dabei spielte die internationale Meisterin Irina Bulmaga gegen ca. 20 Spieler simultan und GM Peter Michalik ließ sich im Handicapblitz mit 2 gegen 5 Minuten herausfordern – Ein Beitrag von Dr. Thomas Marschner

 

 

Zunächst wurde Irina als beste Nachwuchsspielerin (U23) der vorigen Saison der Frauenbundesliga geehrt, sie erhielt dafür einen Originaldruck der Hamburger Künstlerin Elke Rehder, gestiftet vom Schach-Ticker, mit einem Motiv aus Stefan Zweigs Schachnovelle. Schon in der Saisonbroschüre 2015/16 hatte Frank Zeller einen Artikel zur Schachnovelle und Elke Rehder geschrieben (nachzulesen ab Seite 58). Das Bild wird sehr schön in Irinas neue Wohnung passen, die sie in Kürze in Bukarest bezieht.

 

Danach wurde es dann ernst. Das Simultan bot die besondere Herausforderung, dass Irina nach jedem Durchgang die Steigung der neuen Straße bewältigen musste und an einigen Brettern auch in die Knie gehen musste. Auch das Wetter spielte nicht so gut mit wie in den Vorjahren – immer wieder gab es kleinere Regenschauer, bei denen dann die ein oder anderen Regenschirme zum Einsatz kamen. Neben einigen Remis konnten zwei Spieler ihre Partien gewinnen, insbesondere Jugendspieler Severin Bühler überzeugte mit einem schön herausgespielten Sieg. Daneben gewann noch der Schriftsteller und frühere Vereinsspieler Rainer Hoffmann. Die letzte Partie spielte wiedermal Micha Bahmann aus der 2. Mannschaft, er versuchte noch lange ein Läuferendspiel mit Mehrbauer zu gewinnen, die Partie endete aber dann doch mit einem Remis.

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Schlussbericht zu den Deutschen Senioreneinzelmeisterschaften (13.-21.8.2016) in Niedernhausen. Boris Khanukov vor Clemens Werner und Horst Degenhardt. Mira Kierzek verteidigt erfolgreich ihren Frauentitel.

 

Der mit drei Remisen sehr mäßig ins Turnier gestartete IM Boris Khanukov – übrigens Dr. der technischen Wissenschaften und „Meister des Sports der UdSSR“  –  ließ in den Runden 4 bis 9 eine Serie von  6 Siegen folgen, wobei er in der Schlussrunde den bis dahin führenden Hans-Werner Ackermann durch einen souverän heraus gespielten Weißsieg abfangen konnte und mit 7,5 Punkten aus 9 Runden Senioren- und(!) Nestorenmeister wurde.

 

DSEM2016_Khanukov_Gruzman_Werner_Degenhardt

Neuer Titelträger Boris Khanukov. Titelverteidiger Boris Gruzmann reicht dem neuen Vizemeister Clemens Werner die Hand zur Aufgabe. Horst Degenhardt erkämpft den dritten Platz

 

Khanukov wurde dadurch Doppel-Nachfolger von Boris Gruzman, dem im Vorjahr ebenfalls das Double gelang. Der Schnappschuss (mittleres Bild) zeigt die Schlusstellung und Gratulation an den neuen Vizeseniorenmeister Clemens Werner. Jungsenior Horst Degenhardt errang durch ein hart erkämpftes Remis in 123 Zügen  gegen Jefim Rotstein den dritten Platz.

 

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Karl Dahm mit seinem Portrait

Karl Dahm mit seinem Portrait

Rosemarie Pfortner: Im Auftrag des Schachclubs „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ malte ich ein Clubmitglied namens KARL DAHM. Ein älterer Herr von über 80 Jahren, dem der Verein ein Geschenk machen wollte.

 

Über ein gemaltes Schachbild ist man auf mich aufmerksam geworden und fragte an, ob ich bereit wäre bei einer Weltneuheit : FERNSCHACH & KUNST – Symbiose aus Kunst und Fernschach – einem Projekt des Deutschen Fernschachbundes e.V. (BdF) mitzuwirken. Ich war mehr als bereit : Nach einem Jahr Schachunterricht (besser gesagt: hartem Training) bei einem Vereinsspieler und ehemaligem Schachtrainer wollte ich unbedingt Spielen. In dieser öffentlich ausgetragenen „Künstlerpartie“ des BdF sind mein Schachpartner und ich beide Künstler; zu jedem Zug gestalten wir ein Bild. Ich spiele mit den weißen Steinen, machte im Dezember 2013 meinen ersten Zug und die Partie läuft immer noch…

Zusätzlich spiele ich regelmäßig in einem Fernschachportal – doch Nahschachpraxis habe ich keine und wollte das unbedingt ändern. Ich recherchierte ein bisschen im Internet und stieß auf einen Verein mit dem wunderschönen Namen „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ – keine fünf Autominuten von mir entfernt. Der Name „Aljechin“ – der berühmten Schachlegende – hatte es mir angetan und war auch mit ausschlaggebend mich hier anzumelden. Dass dies sogar der erste Verein des Präsidenten des Deutschen Schachbundes war, habe ich später erst erfahren…

 

In Bezug auf diesen Verein habe ich bis jetzt zwei Bilder gemalt und muss darauf achten die Balance SCHACH & KUNST zu halten… Die MALEREI ist eben die Hauptmotivation – doch das SCHACH-SPIELEN gewinnt immer mehr an Bedeutung für mich!

 

SCHACH & KUNST oder KUNST & SCHACH – zwei Formulierungen die für mich immer stimmen – ich liebe beide…

Die Meisterschaften beginnen heute und gehen bis Sonntag, den 28. August. Gespielt wird im Tropentheater in der Linnaeusstraat 2 in Amsterdam

 

Die Teilnehmer sind: Loek van Wely (Foto), Benjamin Bok, Erwin L’Ami, Dimitri Reinderman, Erik van den Doel, Jan Werle, Jorden van Foreest und Sipke Ernst. van Wely

 

Die Teilnehmer in der niederländischen Meisterschaft für Damen: Anne Haast, Anna-Maria Kazarian, Smaranda Padurariu, Iozefina Paulet, Arlette van Weersel Martliveine Middelveld, Hortensius Lisa und Linda Jap Tjoen San.

 

Die Partieen beginnen um 13:00 Uhr und werden live über das Internet übertragen. Am letzten Tag wird bereits ab 12 Uhr gespielt.

 

Die Eröffnung war Sonntag, 21. August um 15:30 Uhr. Danach gab es von 17.30 bis 18.00 Uhr ein Konzert mit einem Ensemble aus Mitgliedern des Royal Concertgebouw Orchestra. Der Besuch des Konzerts war kostenlos.

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